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Geschichte

Hier geht es weniger um die Historie der Dauphine als Nachfolgemodell des “Cremeschnittchens” 4CV und Vorfahre des R8 - oder bezüglich des Motors als “Tante” des allerdings frontgetriebenen R4...

Nein - hier die Geschichte, warum diese Exemplar nach gut 40 Jahren noch eine so gute Substanz hat - obwohl in Deutschland gefahren und nicht in Südfrankreich:

Renault-Motoren sind ja sprichwörtlich gesund und langlebig. Dass ein Motor mit 48ooo km irreparabel “kaputt” geht, ist ungewöhnlich.

Ungewöhnlich auch, dass eine Werkstatt so einen Motor dann gleich entsorgt. Genau dies war aber der Fall nach einer Motorpanne, die diese Gordini im Jahre 1986 ereilte.

Kurzfristig war kein Ersatzmotor zu beschaffen, und so wurde die Dauphine in einer Garage abgestellt - ein neueres Fahrzeug wurde zur Familienkutsche ernannt.

Da stand sie nun und es kam noch immer kein neuer Motor gelaufen. Irgendwann musste die Garage geräumt werden und eine trockene, gut belüftete Scheune wurde ihr neues Domizil.

Und sie bekam Gesellschaft: Eine hellblaue Gordini mit intaktem Motor wurde ihr als Organspender zur Seite gestellt. Diese war auch gut in Schuss - allerdings mit dem Leiden total morscher Träger am Fahrgestell schwer geschlagen - unheilbar sozusagen.

Was zum Glück noch fehlt, ist eine ordentliche Werkstatt und ein motivierter Schrauber, der das neue Herz implantiert und die letzten Arbeiten erledigt, um der hübschen kleinen Französin den Weg zurück auf die Straße zu ebnen. H-Kennzeichen ist bei diesem Zustand kein Problem.....

 

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